Was bedeutet mAh?
mAh steht für Milliamperestunden und ist die gängige Einheit für die Kapazität eines Akkus. Sie gibt an, wie viel elektrische Ladung ein Akku speichern kann, vereinfacht gesagt also, wie lange er hält.
Der Name erklärt die Einheit: Ein Akku mit 1000 mAh kann rechnerisch eine Stunde lang einen Strom von 1000 Milliampere liefern, also 1 Ampere.
Wie hängt mAh mit der Akkulaufzeit zusammen?
Je höher der mAh-Wert, desto länger können Sie mit einer Akkuladung dampfen. Ein Akku mit 3000 mAh hält bei gleicher Nutzung etwa doppelt so lange wie einer mit 1500 mAh.
Für die tatsächliche Laufzeit zählt aber noch ein zweiter Wert, nämlich die eingestellte Leistung in Watt: Je höher die Leistung, desto schneller entlädt sich der Akku. MTL-Dampfer mit niedriger Leistung (7 bis 15 Watt) kommen deshalb mit kleineren Akkus länger aus als DL-Dampfer mit hoher Leistung.
Welche Akkugrößen sind beim Dampfen üblich?
| Akku | typische Kapazität |
|---|---|
| Integrierter Akku in Pod-Systemen | 400 bis 2000 mAh |
| 18650 Wechselakku | 2500 bis 3000 mAh |
| 21700 Wechselakku | 4000 bis 5000 mAh |
Die Zahlen 18650 und 21700 beschreiben die Baugröße der Zelle: 18 bzw. 21 mm Durchmesser und 65 bzw. 70 mm Länge.
Ist mehr mAh immer besser?
Nicht unbedingt. Bei Wechselakkus derselben Baugröße sind Zellen mit sehr hoher Kapazität meist weniger stark belastbar als Zellen mit etwas geringerer Kapazität. Wer mit hoher Leistung dampft, braucht vor allem eine Zelle, die den nötigen Dauerstrom sicher liefert. Achten Sie beim Kauf von Akkuzellen deshalb auf beide Werte.
Außerdem verliert jeder Akku mit zunehmendem Alter und vielen Ladezyklen an Kapazität. Hält eine Ladung deutlich kürzer als früher, ist das ein Zeichen, dass die Zelle ersetzt werden sollte.