Was ist ein geschlossenes System?
Als geschlossene Systeme bezeichnet man E-Zigaretten, bei denen Sie das Liquid nicht direkt nachfüllen können. Stattdessen wird entweder eine vorbefüllte Einheit oder das komplette Gerät ausgetauscht.
Wie funktioniert ein geschlossenes System?
Bei einem geschlossenen System füllt bereits der Hersteller das Liquid ein. Den Tank oder Pod können Sie nicht selbst befüllen. Ist das Liquid verbraucht, ersetzen Sie je nach Bauart die Kartusche, den Pod oder das gesamte Gerät.
Welche geschlossenen Systeme gibt es?
Typische Beispiele sind:
- Disposables: Einweg-E-Zigaretten, die nach einer begrenzten Zahl von Zügen vollständig entsorgt werden.
- Pod-Systeme mit vorbefüllten Pods: Die Akkueinheit wird weiterverwendet, nur der vorbefüllte Pod wird gewechselt.
- Cartridge-Systeme: Kartuschen, die mit einer passenden Akkueinheit verbunden und nach dem Verbrauch ersetzt werden.
Für nikotinhaltige Produkte gelten in der EU feste Grenzen: Eine vorbefüllte Einheit darf höchstens 2 ml Liquid fassen, und das Liquid darf höchstens 20 mg/ml Nikotin enthalten.
Was ist der Unterschied zu offenen Systemen?
Bei einem offenen System füllen Sie das Liquid selbst nach. Dazu gehören viele klassische E-Zigaretten, Pod-Systeme mit nachfüllbaren Pods und Verdampfer mit Tank.
Geschlossene Systeme sind einfacher in der Handhabung, bieten aber weniger Freiheit bei Liquidauswahl, Nikotinstärke und Geschmack. Offene Systeme brauchen etwas mehr Pflege, lassen sich dafür aber deutlich individueller nutzen.
Welche Vorteile haben geschlossene Systeme?
Geschlossene Systeme sind besonders unkompliziert. Das Liquid ist bereits eingefüllt, Nachfüllen entfällt, und die Bedienung ist meist sehr einfach. Deshalb nutzen sie häufig Einsteiger oder Dampfer, die eine möglichst bequeme Lösung suchen.
Welche Nachteile haben geschlossene Systeme?
Der größte Nachteil ist die eingeschränkte Auswahl. Sie sind auf die Pods, Kartuschen oder Geräte angewiesen, die der jeweilige Hersteller anbietet. Bei Einweggeräten und vorbefüllten Pods entsteht außerdem mehr Abfall als bei nachfüllbaren Systemen.
Einweg-E-Zigaretten enthalten einen fest eingebauten Akku. Sie gehören deshalb nicht in den Hausmüll, sondern zu einer Sammelstelle für Elektroaltgeräte.
Welche Alternative gibt es?
Wer es einfach mag, aber mehr Auswahl beim Liquid möchte, greift zu einem nachfüllbaren Pod-System oder einem AIO-Gerät. Die Bedienung ist ähnlich einfach, und Sie können jedes passende Liquid verwenden. Einsteigergeräte finden Sie unter E-Zigaretten Sets.