Was bedeutet Ohm?
Ohm (Ω) ist die Einheit des elektrischen Widerstands. Beim Dampfen bezeichnet sie den Widerstand der Heizspirale (Coil) im Verdampfer – und hat damit direkten Einfluss auf Dampfmenge, Geschmack und Akkuverbrauch.
Was bedeutet ein hoher oder niedriger Widerstand?
Als grobe Faustregel gilt:
- Hoher Widerstand (z.B. 0,8–1,8 Ohm): weniger Leistung nötig, weniger Dampf, intensiverer Geschmack, geringerer Akkuverbrauch – ideal für MTL-Dampfen
- Niedriger Widerstand (z.B. 0,1–0,5 Ohm): mehr Leistung nötig, mehr Dampf, weicherer Geschmack, höherer Akkuverbrauch – ideal für DL- und RDL-Dampfen
Subohm-Dampfen
Als Subohm-Dampfen bezeichnet man das Dampfen mit Coils unter 1,0 Ohm. Diese benötigen mehr Leistung und erzeugen deutlich mehr und wärmeren Dampf als hochohmige Coils. Subohm-Verdämpfer werden in der Regel mit niedrigeren Nikotinkonzentrationen (3–6 mg/ml) betrieben.
Das ohmsche Gesetz beim Dampfen
Das ohmsche Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Spannung (V), Stromstärke (A) und Widerstand (Ω):
Leistung (Watt) = Spannung (V) × Stromstärke (A)
Stromstärke (A) = Spannung (V) ÷ Widerstand (Ω)
Für die Praxis bedeutet das: Je niedriger der Widerstand der Coil, desto höher die Stromstärke, die aus dem Akku gezogen wird. Besonders bei Selbstwickelverdampfern ist es wichtig, den Widerstand der Wicklung zu kennen und sicherzustellen, dass die verwendeten Akkuzellen ausreichend belastbar sind.
Widerstand und Akkusicherheit
Ein zu niedriger Widerstand kann den Akku überlasten – besonders bei Geräten mit Wechselakkus ist es wichtig, dass die verwendeten Akkuzellen für den jeweiligen Widerstand ausreichend belastbar sind. Moderne geregelte Akkuträger verfügen über Schutzschaltungen, die das Gerät bei zu niedrigem Widerstand automatisch abschalten.