Was bedeutet PEI?
PEI ist die Abkürzung für Polyetherimide, einer weit verbreiteten Gruppe von Hochleistungskunststoffen, die teilweise auch in E-Zigaretten eingesetzt werden.
Eigenschaften von PEI
PEI ist ein gelblich-transparenter Kunststoff, der bei Temperaturen von ca. 300 – 400 °C flüssig ist, bei niedrigeren Temperaturen (< 170 °C) jedoch glasähnliche Eigenschaften besitzt (amorpher Thermoplast). Er weist eine hohe mechanische Festigkeit, Steifigkeit und elektrische Isolierung auf, weshalb er industriell sehr vielfältig eingesetzt wird. Das populärste PEI-Produkt ist unter dem Handelsnamen Ultem® bekannt, einer Handelsmarke der Saudi Basic Industries Corporation (SABIC).
Wo wird PEI in E-Zigaretten eingesetzt?
In E-Zigaretten kommt PEI vor allem bei der Fertigung von Driptips und Tank-Einsätzen zur Anwendung. Aufgrund seiner Härte lässt es sich durch zerspanende Fertigung gut bearbeiten, so dass auch kleine Unternehmen, die keine Möglichkeit zur Herstellung aufwändiger Spritzgussteile haben, auf diesen Werkstoff zurückgreifen. Durch die vergleichsweise niedrige Schmelztemperatur ist PEI jedoch nicht für den Einsatz in unmittelbarer Nähe zum Heizelement (Wicklung) geeignet. Hier kommen in der Regel andere Kunststoffe wie z.B. PEEK zum Einsatz.