Was ist ein Wickeldeck?
Das Wickeldeck ist der Teil eines Selbstwickelverdampfers, in dem die selbstgewickelte Heizspirale (Coil) eingesetzt und befestigt wird. Es sitzt in der Verdampferkammer und bestimmt maßgeblich, wie einfach oder anspruchsvoll das Bewickeln des Verdampfers ist.
Aufbau eines Wickeldecks
Ein Wickeldeck besteht typischerweise aus:
- Drahtaufnahmen: Klemmen oder Schrauben, in die die Enden des Heizdrahtes eingespannt werden
- Pluspol und Minuspol: Die elektrischen Kontakte, über die der Strom durch den Heizdraht fließt
- Wattetaschen oder Dochtkanäle: Öffnungen oder Aussparungen, durch die die Watte geführt wird und Liquid aus dem Tank nachfließen kann
Verschiedene Deck-Typen
Es gibt verschiedene Deck-Designs, die sich in Handhabung und Dampfergebnis unterscheiden:
- Velocity Deck: Zwei große Klemmen mit je zwei Bohrungen – besonders einsteigerfreundlich und weit verbreitet
- Single Coil Deck: Für eine einzelne Wicklung – typisch für MTL-Verdampfer
- Dual Coil Deck: Für zwei Wicklungen gleichzeitig – mehr Dampf und Geschmack, aber höherer Leistungsbedarf
- Postless Deck: Ohne Pfosten, mit seitlichen Klemmen – besonders flexibel bei der Wicklungsgröße
Das Wickeldeck ist eines der wichtigsten Qualitatsmerkmale eines Selbstwickelverdampfers. Hochwertige Decks aus präzise gefertigten Materialien erleichtern das Bewickeln erheblich und sorgen für einen zuverlässigen elektrischen Kontakt.
Selbstwickelverdampfer sind eher für fortgeschrittene Dampfer geeignet.
Wie schwer ist das Selbstwickeln?
Das Wickeln einer Coil ist mit etwas Übung schnell erlernt und einfacher als viele denken. Die eigentliche Königsdizsiplin beim Selbstwickeln ist jedoch die richtige Watteverlegung – sie hat den größten Einfluss auf Geschmack, Liquidnachfluss und die Lebensdauer der Wicklung.
Wer Fragen zum Thema Selbstwickeln hat oder einfach nicht weiß, wo er anfangen soll, kann uns gerne kontaktieren – wir helfen gerne weiter! In unseren Stores stehen wir selbstverständlich auch persönlich zur Verfügung.