Was ist Drahtstärke?
Als Drahtstärke bezeichnet man den Durchmesser des Heizdrahtes, der bei Selbstwickelverdampfern zur Herstellung der Coil verwendet wird. Sie wird in der Regel in Millimetern oder im amerikanischen AWG-System (American Wire Gauge) angegeben – je höher der AWG-Wert, desto dünner der Draht.
Welchen Einfluss hat die Drahtstärke?
Die Drahtstärke beeinflusst mehrere wichtige Eigenschaften der Coil:
- Dünnerer Draht (z.B. 0,1–0,2 mm / hoher AWG-Wert): niedrigerer Widerstand bei gleicher Windungszahl, heizt schneller auf, benötigt weniger Leistung – ideal für MTL-Dampfen
- Dickerer Draht (z.B. 0,3–0,5 mm / niedriger AWG-Wert): höherer Widerstand bei gleicher Windungszahl benötigt mehr Leistung, speichert mehr Wärme – eher für RDL- und DL-Dampfen
Drahtstärke und Liquidverbrauch
Ein dünnerer Draht benötigt weniger Leistung und verdampft weniger Liquid pro Zug – das macht ihn besonders sparsam im Liquidverbrauch. Gerade in Zeiten der Liquidsteuer kann die Wahl eines dünneren Drahtes einen spürbaren Unterschied machen.
Gängige Drahtstärken beim MTL-Dampfen
Für klassisches MTL-Dampfen empfehlen wir Drähte zwischen 0,10 mm und 0,25 mm. In Kombination mit einer niedrigen Leistung (5–15 W) ergibt sich ein sparsames, geschmacksintensives Dampferlebnis.
PIPELINE führt eine Auswahl an hochwertigen Heizdrähen und Selbstwickelzubehör – darunter auch den speziell für Temperaturregelung (TC) entwickelten Dicodes Wire Resistherm NiFe30.